Vortrag von Jürgen Lindenlaub mit Bildern, gehalten beim Bürgerfest von Bredeney Aktiv e.V. am 30. Mai 2015 in der Kirche Am Brandenbusch der Evangelischen Kirchengemeinde in Bredeney. (Bilder: Hans Ulrich Philipsenburg)


Einführung

Bredeney in der Zeit der selbstständigen Bürgermeisterei 1902 bis 1915 ist das Thema des heutigen Nachmittags. Der Vortrag befasst sich nicht mit der Eingemeindung Bredeneys nach Essen 1915 selbst. Das ist umfassend geschehen durch Dr. Klaus Wisotzky, den Leiter des Essener Stadtarchivs, Mitte April während eines Festaktes im alten Rathaus. Die Frage ist hier vielmehr, wie sich Bredeney entwickelt hat während der Zeit seiner Selbstständigkeit.

Der Beantwortung dieser Fragen geschieht in mehreren Schritten: Einem Überblick über die Entwicklung Bredeneys bis zur Verselbstständigung 1902 folgen einige Anmerkungen zu den allgemeinen Zeitströmungen in den beiden Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg, die ja zumindest teilweise auch in Bredeney ihren Ausdruck fanden. Dann werden mit der Landwirtschaft und dem Bergbau zunächst zwei alte Lebenswelten behandelt, die sich auch in das neue Jahrhundert hinübergerettet haben. Vor allem geht es dann aber um neue Lebenswelten, die sich aufgetan haben – im Bereich des Wohnens, der Freizeitgestaltung, der Kirchen, der Finanzkraft und der investiven Tätigkeit der Gemeinde. Nicht immer lassen sich natürlich Umbrüche und Aufbrüche mit dem offiziellen Datum der Verselbstständigung 1902 festmachen. Veränderungen brauchen oft Jahre. Übergänge sind fließend. In mancher Beziehung war die offizielle Verselbstständigung auch die Folge eines schon begonnenen Veränderungsprozesses. Aber es wird deutlich, dass sich gerade auch in der Zeit der Selbstständigkeit Vieles getan hat.


Bredeney vor 1902

Zunächst in aller Kürze: Wie hat sich Bredeney bis zur Verselbstständigung 1902 entwickelt? Die überlieferte Geschichte Bredeneys beginnt mit mehreren Schenkungen von Länfereien auf Bredenyer Gebiet an die spätere Abtei Werden um 800. Bis 1803 blieb Bredeney eine im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägte und weitestgehend zur Abtei Werden gehörende Bauernschaft – in breiter Streulage der Höfe mit gewissen Verdichtungen unten an der Ruhr, oben im Dorf und im Bereich der Meckenstocker Höfe. Zum Bredeneyer Gebiet gehörte –als Lehen auch der Abtei Werden – zudem Schloß Baldeney.

Karte der Abtei Werden in seiner Abgrenzung zum Gebiet des Fürstäbtissinenstiftes in Essen mit Bredeney an der oberen nördlichen Grenze.

1803 gelangte Bredeney mit der Säkularisierung zunächst für kurze Zeit und endgültig ab 1815 zu Preußen und war seitdem eine der Honnschaften (Bauernschaften) der Landbürgermeisterei Kettwig – zuletzt als Zweihonnschaft im Verbund mit Schuir.

Karte von 1896 mit der kommunalpolitische Situation im Raum Essen 19. Jahrhundert.

Was tat sich nun aber wirtschaftlich von 1800 bis 1900: Im 19. Jahrhundert prägte neben der Landwirtschaft nun zusätzlich der Kohlenabbau in Kleinzechen das gewerbliche Bild, später kamen Ziegeleien und ab 1898 ein Straßenbahndepot dazu. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Bredeney aufgrund seiner reizvollen Lage zunehmend Siedlungsgebiet für gehobenes Essener Bürgertum. Diese Veränderungsprozesse waren mit einer erheblichen Bevölkerungszunahme von 560 im Jahre 1822 auf rd. 5.900 um 1900 verbunden. Sie erforderte mit ihren rapid wachsenden Verwaltungsgeschäften eine Abkoppelung von der Landbürgermeisterei Kettwig. 1902 wurde die Gemeinde Zweihonnschaften, bestehend aus Ober- und Unterbredeney, Schuir und Baldeney als Bürgermeisterei selbstständig, seit 1903 führte sie den Namen Bredeney.

Die Karte von Essen im Jahre 1905 mit der eigenständigen Bürgermeisterei Bredeney mit Unterbredeney im linken unteren Zipfel Bredeneys.

Zeitströmungen

Nach diesem Überblick über die Geschichte Bredeneys bis 1900 erscheint ein kurzer Blick auf Zeitströmungen in den beiden Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg sinnvoll. Es war eine Zeit des Aufbruchs, der beginnenden Veränderung von Lebens- und Gesellschaftsformen. Auf der einen Seite versuchte sich im Kaiserreich noch die Klassengesellschaft mit ihren starken sozialen Hierarchien und einem konservativen Wertesystem zu halten. Auf der anderen Seite führte die Industrialisierung zu einer neuen Klassenstruktur mit Arbeiterschaft und wohlhabenderem Bürgertum neben den bisherigen Gesellschaftsschichten und zu mannigfaltigen Innovationen. Viel Neues stieß auf Altes. Man suchte nach neuen Orientierungen, nach neuen Lebens- und Ausdrucksformen. Einige Beispiele: Die Arbeiterschaft formierte sich, ebenso eine erste Frauenbewegung mit der Forderung nach Frauenwahlrecht. Mit dem Wandervogel entstand eine neue Jugendbewegung. Die Vereine als Orte organisierter, wenn auch nach Schichten getrennter Geselligkeit und Bildungsvermittlung kamen hoch in Blüte. Neue Freizeitgestaltungen entwickelten sich mit wachsendem Wohlstand. Und auch in der Architektur kam es mit Jugendstil und Reformarchitektur zu neuen Stilrichtungen.

Teilweise spiegeln sich im Mikrokosmos Bredeney auch diese skizzierten allgemeinen Entwicklungen.


Das alte Bredeney

Die Darstellung Bredeneys in der Zeit um 1900/1910 beginnt mit den wirklich alten Arbeitsbereichen – der Landwirtschaft und dem Bergbau – , die auch danach noch blieben, aber in dieser Zeit erheblichen Veränderungen unterworfen waren.

Das alte Bredeney – Die Landwirtschaft

Die meisten Eigentümer von Höfen und Kotten veräußerten zwischen 1870 und 1915, vor allem aber nach 1900 ihre Anwesen, die sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts, also gerade erst, von der preußischen Domänenverwaltung erworben hatten, weiter an sehr zahlungskräftige Geldgeber. Das waren die Familie Krupp auf dem Hügel, die neue Gemeinde Bredeney, die Stadt Essen und die Essen-Bredeneyer Terrain- und Baugesellschaft „Gartenstadt“ GmbH. Teilweise wurde das Gelände sofort anderweitig verwendet, teilweise pachteten die bisherigen Eigner Hof und Grund aber zurück und ließen den landwirtschaftlichen Betrieb erst im Lauf der Jahre auslaufen. Hier nur einige wichtige Betriebe:

Im oberen Bredeney lagen mit dem Kirchmannshof an der Kirche St. Markus und dem Wüsthof an der Graf Bernadotte Straße die beiden sog. Bredeneyer Urhöfe. Zum ältesten und größten, dem Kirchmannshof, gehörte ursprünglich insbesondere das gesamte Gelände zwischen der heutigen Franken-, Bredeneyer und Wiedtfeldstraße. Stichworte der Entwicklung ab 1900 sind hier: Verkauf bis 1910 an Diverse, teilweise Rückpachtung bei Aufgabe des Hofes erst 1958.

Der frühere Kirchmannshof.

Der der Familie Ostermann gehörende Wüsthof erstreckte sich über weite Teile des oberen Bredeney.. Beim Wüsthof sind die Stichworte der Entwicklung: Verkäufe zunächst 1865 an Krupp, vor allem aber 1907 an die Gemeinde bei Aufgabe des Hofes schon 1912.

Hof Ostermann um 1886.

Ein drittes Beispiel ist eine der ganz alten Bredeneyer Hofgruppen, die Meckenstocker Höfe., die von den Eigentümern, den Familien Meckenstock, Ruschen, Reckmann und Bruckmann weitgehend 1910 an die Essen-Bredeneyer Terrain- und Baugesellschaft „Gartenstadt“ GmbH bei gleichzeitiger Rückpachtung verkauft wurden. Die Landwirtschaft endete im Meckenstock endgültig etwa 1965.

Hofgruppe Meckenstock um 1950.

Ein letztes Beispiel sind die bis 1907 zum Schloss Baldeney gehörenden Kotten am Baldeneyer Berg. Dort wohnten Bergleute, die gleichzeitig Landwirtschaft betrieben. 1907 verkaufte der Baron von dem Bottlenberg den Baldeneyer Berg an die Stadt Essen, die dadurch erstmals Zugang zur Ruhr bekam. Danach lief die Landwirtschaft dort aus.

Baldeneyer Berg und – rechts hinten – die Villa Hügel in den 1920er-Jahren.

Das alte Bredeney – Der Bergbau

Die große Zeit des Bergbaus in Bredeney zwischen 1770 und 1860 war um 1900 schon vorbei. Auch Bredeney lag ja auf Kohle. Die meist kleinen Zechen befanden sich im Ruhrtal, zogen sich aber auch den gesamten Bredeneyer und Baldeneyer Berg hinauf bis oben ins Dorf. Die spätere Zeche Langenbrahm hatte um 1770 an der Kluse ihren Ursprung, wanderte aber, als der Tieftagebau möglich wurde, weiter nach Norden und wurde in Rüttenscheid und Rellinghausen zum größten Steinkohlenunternehmen im Essener Süden.

Frühes Luftbild der Zeche Langenbrahm mit Alfredusbad und Straßenbahndepot.

Ein Teil der Bergleute von Langenbrahm wohnte aber in Bredeney. Sie bildeten dort die zahlenmäßig größte Berufsgruppe des Ortes. Diese Bergleute siedelten in Bredeney verstreut mit Schwerpunkten in Kolonien der Zeche im Gebiet der Kluse und in Prumendorf an der oberen Einigkeitsstraße.

Klusenkapelle mit Zechenhäusern Langenbrahm („Klein Mexiko“) um 1900.

Die im Volksmund auch „Klein Mexiko“ genannte Siedlung an der Klusenkapelle bestand bis Mitte der 1970er Jahre. Die Siedlung in Prumendorf wurde in den Jahren 1955 bis 1975 sukzessive abgerissen und durch Häuser der Essener Verkehrsbetriebe ersetzt.

Häuser der Zechensiedlung Prumendorf.

Das neue Bredeney - Neuer Wohnort gehobenen Bürgertums

Diese alten Lebensbereiche – Landwirtschaft und Bergbau – trafen auf neue. Zunächst wurde Bredeney mit auslaufendem Bergbau zu einem Wohnort gehobenen Bürgertums. Die im Vergleich zur Stadt und dem Essener Norden überaus reizvolle Lage oberhalb der Ruhr bot sich an. Es begann mit der Wohnsitznahme der Familie Krupp auf dem Hügel ab 1864, dem Bezug der Villa Hügel 1873. Das war eine Art Initialzündung

Luftbild der Villa Hügel um 1920.

Hinzu kam: 1894 eröffnete die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft, der Vorläufer der Essener Verkehrsbetriebe, als zweite Straßenbahnlinie Essens die Strecke vom Hauptbahnhof zum Alfredusbad und verlängerte diese 1897 bis in das oberen Bredeney. Zudem errichtete sie am Alfredusbad 1898 ein Straßenbahndepot, das als Arbeitsstätte in Bredeney von Bedeutung wurde.

Straßenbahn-Betriebshof Bredeney am Alfredusbad um 1911.

Auf jeden Fall wurde Bredeney so durch die Straßenbahn verkehrsmäßig zugänglicher, was den Villenbau einer wohlhabenden Schicht Essener Bürger zusätzlich förderte. Es entstanden verstreut in Bredeney einige Villenkolonien, die erste am gerade erwähnten Alfredusbad. Dort war 1895 – nur wenige Jahre betrieben – das Sanatorium Alfredusbad eröffnet worden. Vor allem aber erbauten begüterte Bürger unmittelbar südlich des Alfredusbades an der Bredeneyer Straße und am Blumenkamp eine Reihe herrschaftlicher Häuser mit vielfältigen Dach- und Fassadengestaltungen, teilweise Jugendstilelementen und Vorgärten.

Häuser Bredeneyer Straße 21 und 23.

Nächster Villenstandort ist der „Ruhrstein“. Hier erwarben 1894/95 der Bauunternehmer Diehl und der Baurat Philippi von Wilhelm Ostermann vom Wüsthof ein acht Hektar großes Grundstück. Darauf entstand neben dem Luftkurhaus Ruhrstein, im Laufe der nächsten Jahre eine Landhauskolonie u. a. durch die Bauunternehmer und Architekten Diehl, Paul Antenbrink, Bruno Kunhenn, und Oskar Schwer. Einige der damaligen Villen stehen heute noch Am Ruhrstein (u.a. Nr. 7 und 25).

Villenkolonie Ruhrstein um 1905.

Eine weitere Villenkolonie entstand ab 1905 in den Straßen Am Wiesental/Am Brunnen, nachdem der Gemeinderat Bredeney den Ausbau der vom Alfredusbad dorthin führenden Waldstraße, der heutigen Wiedtfeldstraße, beschlossen hatte. Auf ursprünglich zum Kirchmannshof gehörendem Gelände gründete und baute dann weitgehend der Architekt Wilhelm Conrad die neue Villensiedlung, die zumindest bis zur Eingemeindung Bredeneys nach Essen 1915 nach ihm auch Conradsche Colonie hieß.

Haus Am Wiesental 12 um 1910.

Eine letzte Villenkolonie, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, entwickelte sich ab 1911 in der heutigen Brachtstraße. Das neue Bredeney – Ausflugsziel Essener Bevölkerung

Nicht nur der Villenbau erlebte in Bredeney um 1900 eine erste große Blüte, sondern auch das Ausflugwesen. Zeitgeist und zunehmender Wohlstand machten den Ausflug aus der schlechten Luft der engen Industriestädte hinaus ins Grüne, in die deutlich gesündere relativ unberührte Natur erstrebenswert, wenn dies auch vor 1918 wegen der langen Arbeitszeiten eher nur ein Sonntagsvergnügen blieb. Und das waldreiche Bredeney auf der Ruhrhöhe bis zur Ruhr bot hier sehr gute Möglichkeiten: Verkehrsmäßig war der Ort oben ab 1894 durch die Straßenbahn und unten an der Ruhr durch die 1890 eröffnete Haltestelle Hügel der Bahn von Werden zum Essener Hauptbahnhof erschlossen. Und dazu kamen nun eben eine Vielzahl von größeren und kleineren Ausflugslokalen, die sich wie eine Perlenkette von der isenburg am Ruhrhang entlang über die heutige Frankenstraße bis zum Ruhrstein hinzogen.

Postkarte aus dem Jahre 1912 mit einer Wandergruppe an der „Schwarzen Lene“ mit Blick ins Ruhrtal.

An dieser Stelle sei ein Blick geworfen auf den „Wandervogel“ in Bredeney. Diese 1901 in Berlin gegründete zivilisationskritische und zunächst insbesondere an den Höheren Schulen verortete Jugendbewegung erreichte das Ruhrgebiet erst spät – wenige Jahre vor Kriegsausbruch mit einem Höhepunkt nach dem Krieg und in den zwanziger Jahren. Aber die Anfänge der Bewegung auch in ihrer organisierten Form lagen auch im Essener Süden schon vor 1914. 1911 wurde am Goethegymnasium in Rüttenscheid zunächst unter dem Dach des Deutschen Pfadfinderbundes die sog. „Marschriege“ ins Leben gerufen, die sich in den Ferien Deutschland erwanderte. Und 1914 begann Robert Jahn, der spätere berühmte Essener Stadthistoriker, seine Lehrertätigkeit am damaligen Realgymnasium, der heutigen Goetheschule in Bredeney. Robert Jahn war dem Wandervogel sehr verbunden und nach dem Kriege zusammen mit Felix Arends einer der Leiter der außerordentlich geschätzten „Wanderriege“ des Gymnasiums. Zurück zu den Ausflugslokalen: Auf der Höhe oberhalb des Schlosses Baldeney zählten zu ihnen insbesondere die Schwarze Lene, Auf dem Isenberge und der Ruhrblick neben der Heimlichen Liebe. Von ihnen sei hier beispielhaft nur auf die Gaststätte M Isenberge eingegangen.

Gaststätte Auf dem Isenberge um 1900.

Sie war damals in Zeiten verklärender Burgenromantik vielbesucht, ist heute aber nicht mehr vorhanden. – Von den Ausflugslokalen im Bereich der heutigen Frankenstraße seien hier das Restaurant Zur Waldecke an der Ecke der Frankenstraße/Wiedfeldtstraße (damals Rellinghauser-/Waldstraße), unweit davon in der Wiedfeldtstraße das Reform-Restaurant Milch- und Kaffeewirtschaft ‚Nachtigall‘ mit großem Spielplatz, eigener Bäckerei und Konditorei (später auch Tanzlokal) sowie an der Ecke Frankenstraße/Emdenstraße das Restaurant Ulmenhof des Fried. Veith genannt. Das Restaurant zur Waldecke war gleichzeitig Verkehrslokal des Deutschen Radfahrerbundes, und in ihm wurde zudem 1909 die Gründung der Bredeneyer Realgymnasien beschlossen.

Restaurant zur Waldecke von Carl Real um 1900.

Überspringt man zunächst die Lokalitäten am Bredeneyer Kreuz, so kommt man sofort zu den beiden großen und über die Bredeneyer Grenzen hinaus bekannten Ausflugs- und Kuretablissements im oberen Bredeney, dem Luftkurhaus Ruhrstein und der Bredeneyer Krone.

Luftkurhaus Ruhrstein um 1906.

Das große und komfortable Luftkurhaus Ruhrstein war 1896 nach dem Bau der Straßenbahn, in „staubfreier Lage und mit wunderschönen Ausblicken“ erbaut worden und bestand bis in die 1960er-Jahre. Das Ausflugsrestaurant und die Pension Bredeneyer Krone, die es noch bis in die 1970er-Jahre gab, war Ende des 19. Jahrhunderts unmittelbar neben dem Wüsthof von August Ostermann erbaut worden. Mit dem zum Aussichtsturm umfunktionierten Mühlenturm des Hofes war sie eines der Wahrzeichen des alten Bredeney.

Bredeneyer Krone um 1912.

: Das neue Bredeney – Gastronomiezentrum Bredeneyer Kreuz

Eine Ballung gastronomischer Betriebe gab es am Bredeneyer Kreuz. Doch diese Betriebe im eigentlichen Zentrum Bredeneys waren primär keine Ausflugslokale; sie hatten im Wesentlichen einen älteren Ursprung. Es waren Betriebe an der Kreuzung zweier alter Handelsstraßen. Hier traf die 1000 Jahre alte strata coloniensis von Köln nach Münster auf die von Düsseldorf über Kettwig und Steele zum Hellweg führende Straße, an der in Bredeney außerhalb des Kreuzes auch die 1814 schon existierende Schenkwirtschadt Am Wittkopp stand.

Bredeneyer Kreuz um 1915.

Die Gaststätten am Kreuz gehörten zur Infrastruktur Bredeneys mit einer Bevölkerung, die ja stark gewachsen war. Sie verkörperten altes und neues Bredeney zugleich. Sie seien kurz vorgestellt: Das heutige japanische Restaurant Akasaka entstand aus einem schon im Mittelalter nachgewiesenen Kotten, in dem Ende des 19. Jahrhunderts eine Gaststätte eingerichtet wurde. Diese brannte bald ab. 1899 errichtete der Fuhrunternehmer und Wirt Johann Plückthun das heutige Gebäude – im Bild vom Bredeneyer Kreuz links zu sehen – , die Gaststätte Plückthun, das spätere Kartoffelhaus und heute also Akasaka. Auf dem Gelände der heutigen Nationalbank stand früher der Fachwerkbau des „Restaurant zur Post“, das wegen seiner niedrigen Eingangstür auch „Hotel bück Dich“ genannt wurde. Es wurde vom Wirt Wilhelm Howar betrieben und 1904 abgerissen, nachdem dieser unmittelbar daneben einen Neubau, die spätere und bis 2008 betriebene Gaststätte Kels, errichtet hatte.

Das alte und neue Restaurant zur Post 1904.

Wenige Meter weiter an der Stelle des Geschäftshauses Ecke kleine Bredeneyer Straße stand bis in die 1990er-Jahre die früheren Gaststätte Höltgen.

Schenkwirtschaft Hubert Höltgen um 1900.

Die Postkarte zeigt u.a. diesen stattlichen Neubau der Schenkwirtschaft Hubert Höltgen zusammen mit dem Fachwerkhaus des alten Kottens und der Straßenbahn. St. Markus, Villa Hügel und Höltgen zeigen sich auf der Postkarte sinnig als gleichberechtigte Attraktionen Bredeneys. Und schließlich befand sich – gegenüber von Hubert Höltgen – in dem bis vor kurzem betriebenen Restaurant Caravelle und im heutigen Supermarkt die Gast- und Schenkwirtschaft Rulhof.

Gaststätte Rulhof um 1900.

Sie war an Stelle einer älteren Gaststätte wahrscheinlich um 1900 erbaut worden und das im Bereich des Bredeneyer Kreuzes dominierende Gasthaus mit „schönen und luftigen Logierzimmer“, einem Stallanbau zur Unterstellung von 10 Pferden sowie einem großen Saalanbau, der dem Etablissement zeitweise den Beinamen „zur Sängerhalle“ eintrug. Zudem war zumindest bis 1901 Heinrich Rulhof einer der beiden “königlichen Wege-Geldempfänger“ der mautpflichtigen und erst 1852 fertiggestellten Essen-Kettwiger Chaussee.

Das neue Bredeney – Kirchen

Unser nächstes Thema sind die Kirchen. Die Jahre zwischen 1880 und 1910 waren auch für die beiden christlichen Kirchen Jahrzehnte zunehmender Eigenständigkeit. Kommunale und kirchliche Verselbstständigungsprozesse liefen etwa parallel. Dass dabei die katholische Kirche vorausging, war wenig verwunderlich: Zum einen war Bredeney ursprünglich als Bauernschaft der Abtei Werden nahezu katholisch, hatte bis 1775 mit der Markuskapelle auch bis zu deren Schließung wegen Baufälligkeit ein eigenes Gotteshaus. Zum anderen wuchs die Bevölkerung ständig, so dass die langen Wege zur Mutterkirche nach Werden für die Gemeinde immer weniger zumutbar wurden. Nachdem der Bauer Kirchmann vom unmittelbar anliegenden Kirchmannshof sowohl ein Grundstück als auch den weitaus größten Teil der benötigten Mittel zur Verfügung gestellt hatte, konnte so – endlich – 1883 die Kirche St. Markus gebaut werden. Ein Pfarrhaus kam dazu.

Kirche St. Markus mit Pfarrhaus um 1886.

Ebenfalls ab 1886 erhielt die Gemeinde – zunächst als von Werden entsandter Rektor und 1893 offiziell – mit Johann Heinrich Oertgen ihren ersten eigenen Pfarrer, 1887 ihren eigenen Friedhof und 1893 konnte sie sich – nach Gemeinde-interner Beschlussfassung schon 1889 und anscheinend ohne nennenswerte Widerstände – von der Mutterpfarrei in Werden lösen und wurde selbstständige Pfarrei. Die Zahl der Evangelischen in Bredeney war erst nach 1880 nennenswert gestiegen. Die Familie Krupp war evangelisch, ebenso die Mehrzahl der Bediensteten auf dem Hügel, desgleichen ab Mitte der 1890er Jahre ein großer Teil des nach Bredeney ziehenden wohlhabenden Bürgertums und anscheinend auch des Personals im Straßenbahndepot. 1900 waren von rd. 5860 Einwohnern in Bredeney (einschl. Unterbredeney) schon rd. 1840 evangelisch, also rd. 1/3. Die geistliche Versorgung von der Mutterkirche in Werden gestaltete sich auch hier immer schwieriger. Deshalb wurde 1903 von Werden ein Hilfsprediger eingestellt, der zunächst u.a. in Gastwirtschaften in Oberbredeney Gottesdienste abhielt. Eine eigene evangelische Kirche, ein Bethaus, erhielten die Bredeneyer dann schon 1906 mit der Kirche Am Brandenbusch. Sie war auf einem Grundstück, das Margarethe Krupp der Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte, 1905/06 vom Architekten Carl Nordmann, der in Essen mehrere evangelische Kirchen entworfen hat, gebaut worden. 1910 wurde unmittelbar an die Kirche ein „Vereinshaus“ mit Kleinkinderschule und Räumen für Jugendgruppen, Gemeindeschwester und Küster angefügt und so ein erstes Gemeindezentrum geschaffen. Überhaupt haben beide christlichen Kirchen mit ihren vielfältigen Vereinen das Vereinsleben in Bredeney, dem in dieser Zeit eine große Bedeutung zukam, außerordentlich gefördert.

Evangelisches Bethaus und Vereinshaus Am Brandenbusch in einer Architektenzeichnung von 1910.

Das neue Bredeney - Neue Finanzkraft der Gemeinde

Das bisher Beschriebene im neuen Bredeney betraf Entwicklungen ohne unmittelbare Beteiligung der kommunalen Gemeinde. Wie hat nun aber die Gemeinde selbst die Entwicklung Bredeneys gestaltet? Entscheidend dafür waren natürlich die finanziellen Spielräume, über die die Verwaltung verfügte. Die Gemeinden deckten zur damaligen Zeit ihren Finanzbedarf auf der Steuerseite durch die Realsteuern, also vor allem Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuern, die ihnen nach der Miquelschen Steuerreform von 1891-93 voll zustanden sowie vor allem aber durch Zuschläge zur staatlichen Einkommensteuer. Bei allen diesen Steuern konnten die Gemeinden die Hebesätze selbst festlegen. Und insbesondere hinsichtlich der Einkommensteuer befand sich Bredeney in einer außerordentlich komfortablen Situation. 1895 war in einem Vertrag zwischen der Stadt Essen und dem Landkreis festgelegt worden, dass Bredeney 1/8 der von Krupp gezahlten kommunalen Einkommensteuer zustand. Aufgrund der großen Ertragskraft der Firma Krupp und etwas auch der hohen Einkommen des zugesiedelten Bredeneyer Bürgertums kam die Gemeinde auch bei vergleichsweise niedrigen Hebesätzen in den Genuss sehr hoher Einkünfte aus der Einkommensteuer. Zwei Kenngrößen mögen diese Finanzkraft Bredeneys im Vergleich zur Stadt Essen illustrieren: bei Zuschlägen zur Einkommensteuer von lediglich 110 % erzielte Bredeney Einkommenssteuern von 80 Mark je Einwohner; davon stammten 80 % von Krupp. Die Stadt Essen erzielte dagegen bei Zuschlägen von 200 % nur 13 Mark je Einwohner. Der sehr niedrige Zuschlagsatz zur Einkommensteuer machte Bredeney – zum großen Leidwesen der Stadt Essen – natürlich zusätzlich als Wohnort noch attraktiver und begehrenswerter.

Das neue Bredeney – Investitionen der Gemeinde

Was hat nun aber die Gemeinde damit und mit ihrem 1914 49-köpfigen Gemeinderat, 14 Kommissionen und einer rd. 70-köpfigen Verwaltung geleistet? Zunächst einmal hat sie natürlich dafür gesorgt, dass das Gemeinwesen mit modernen Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie Gas, Strom, Wasser etc. versehen war und dass der laufende Betrieb der öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Friedhöfen, Polizei etc. funktionierte und bezahlt wurde. Was aber wurde investiert, was an Vermögen geschaffen? 1914 betrug das Bruttovermögen der Gemeinde rd. 10 Mill. Mark, das entspricht etwa 100 Mill. Euro heute. Das Nettovermögen betrug nach Abzug der Darlehensschulden von 6 Mill. M. rd. 4 Mill. Mark. Was war das an Investitionen m Einzelnen? Investiert wurde zunächst in ein neues Verwaltungsgebäude, das 1902 gebaute Rathaus. Es war ein repräsentativer Bau mit einer schönen Fassade im Stile der Neorenaissance und einem sehenswerten Ratssaal.

Rathaus Bredeney um 1902.

Von großer Bedeutung war der Neubau von Schulen. 1899 wurde am Voßbusch die Kath. Schule 2 gebaut, in Ergänzung zu der gegenüber der Kirche Am Brandenbusch gelegenen 1830 errichteten Volksschule 1. Es folgte im Ortsteil Prumendorf 1906 an der Einigkeitsstraße die Kath. Schule 3. Und 1907 wurde dann – für die evangelischen Schüler – an der heutigen Graf-Spee-Straße die heute denkmalgeschützte Evangelische Gemeindeschule 2 errichtet.

Evangelische Gemeindeschule 2 um 1921.

Die Evangelische Gemeindeschule 1, die 1876 gegründete sog. Waldschule lag weitab am Weg zur Platte auf dem Weg nach Unterbredeney. Die größte Tat im Schulwesen Bredeneys bis 1915 war aber zweifellos 1910 die Gründung der beiden Realgymnasien – des Realgymnasiums für Jungen, der heutigen Goetheschule, und des Lyzeums für Mädchen, des heutigen Grashof Gymnasiums. Die steigende Zahl höherer Schüler in Bredeney und die Überfüllung der Gymnasien in der Stadt Essen machten diese Schritte überfällig. Gebaut wurde bis 1915 nur das Jungengymnasium. Das repräsentative 1913 errichtete und heute denkmalgeschützte freistehende Gebäude ist ein Musterbeispiel für den Bau höherer Schulen im wilhelminischen Kaiserreich und gleichzeitig herausragendes Beispiel der Reformarchitektur.

Schulgebäude der Goetheschule mit links der Direktorenwohnung um 1913.

Noch zwei weitere Investitionen müssen genannt werden. Einmal der 1909 eröffnete kommunale Friedhof an der Westerwaldstraße. Er war mit einer architektonisch sehr schönen, im Krieg stark beschädigten und dann ersetzten Kapelle ausgestattet.

Portal des Friedhofs und Friedhofskapelle um 1912.

Und zum anderen – auf Gemeindegelände von Bredeneyer Bürgern gestiftet – der 1913 zur 100-Jahr-Feier der Völkerschlacht bei Leipzig eingeweihte Vaterländische Gedenkstein

Jahrhundertdenkmal noch am Ursprungsort im Gemeindewald.

Das vor wenigen Jahren an die Bredeneyer Straße umgesetzte Denkmal erinnert zwar primär an die 100 Jahre zuvor geschlagene Völkerschlacht bei Leipzig 1813, aber gleichzeitig auch an das 25-jährige Thronjubiläum Kaiser Wilhelms II 1888-1913 und schließlich an die Bredeneyer Gefallenen im Preußisch-Deutschen Krieg von 1866 sowie im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Die Anlage im Gemeindewald war ist von Alfred Fischer entworfen worden, das Denkmal selbst stammte von Joseph Enseling. Alle diese Investitionen waren nun mit Grundstückskäufen verbunden. Landkäufe wurden von der Gemeinde aber auch darüber hinaus getätigt – u. a. in Prumendorf, an der Brachtstraße, im Stocksiepen und im Gemeindewald. Vom Gemeindegebiet 1914 von 1684 Hektar waren knapp 70 Hektar Gemeindeeigentum. Solche Investitionen, wie für Bredeney geschildert, hat es auch in anderen Gemeinden gegeben. Zum Teil waren Gemeinden – wie z.B. für den Bau von Schulen – auch dazu gesetzlich verpflichtet als Gegenleistung für die Verfügbarkeit über Einkommensteuer. Sicherlich hob sich Bredeney aber ab in Bezug auf Umfang und Qualität der Investitionen und vor allem dadurch, dass der Gemeinde alle diese Ausgaben möglich waren bei einem Zuschlag auf die Einkommensteuer von zuletzt nur 110%.

Das neue Bredeney – Grenzen kommunaler Eigenständigkeit

Abschließend ist zu fragen, ob die Gemeindeverwaltung die Entwicklung Bredeneys selbstständig bestimmen konnte oder ob sie in ihren Entscheidungen erheblichen Einflussnahmen Dritter unterlag. Sicherlich hatte das selbstständige Bredeney unter ihren Bürgermeistern Georg Vorberg und Walter Sachsse deutliche Gestaltungsspielräume und hat sie, wie gezeigt wurde, genutzt.

Walter Sachsse, der letzte Bürgermeister des selbstständigen Bredeney.

Immer aber hatte die Gemeinde bei wichtigen Entscheidungen zunächst die Interessenlage der Familie ihres „großen Mitbürgers, des größten Industriellen des Weltalls, Alfred Krupp“, wie es in der offiziellen Gemeindechronik von 1915 hieß, mit zu berücksichtigen. Krupp hat immer wieder auch in dieser Zeit Institutionen in Bredeney materiell unterstützt, hat mit der „Colonie Brandenbusch“ eine Wohnsiedlung gebaut und besaß mit 250 ha rd. 15 % des damals noch großen Gemeindegebietes Oberbredeney, Unterbredeney und Schuir. Vor allem aber wäre die Eingemeindung Bredeneys nach Essen ohne die Zustimmung der Familie Krupp nicht möglich gewesen. Und auch die Erhaltung Bredeneys als Wohnortlage ohne nennenswertes Gewerbe und die Nichtbebaubarkeit des Baldeneyer Berges hat sich Krupp schon 1911 in einem Geheimvertrag mit der Stadt Essen für den Fall der Eingemeindung zusichern lassen. Aber genau dieser Punkt – neben allen finanziellen Interessen – Bredeney als Wohnlage für gehobenes Bürgertum und als Erholungsort einzugemeinden, war auch das Ziel der Stadt Essen. Robert Schmidt, der große Stadtplaner der Stadt, hatte das schon so angedacht. Und die Stadt hatte bereits 1909 größere Ländereien in Bredeney aufgekauft, um sie evtl. später für die Anlage einer Gartenstadt zu nutzen. In diesem Zusammenhang kam der „Essen – Bredeneyer Baugesellshaft „Gartenstadt“ GmbH“, an der die Stadt Krupp zu 50 % beteiligte, eine besondere Bedeutung zu. Aber letztlich lag diese Ausrichtung Bredeneys auch im Sinne der Gemeindeverwaltung: Die Polizeiverordnung für Baufragen von 1905 schrieb für weite Teile Bredeneys die „Offene landhausmäßige Bebauung“ vor. Noch weiter ging allerdings das Gutachten des Aachener Professor Karl Henrici von 1906. Dort wird Bredeney ebenfalls als Ort landhausmäßig behaglichen Wohnens ohne grossindustrielle Anlagen mit einer erwarteten Zahl von Seelen zwischen 15 und 20.000 beschrieben. Dann heißt es aber weiter (ich zitiere): „Die „Villenstadt Bredeney wird … aller Voraussicht nach eine so große Ausdehnung gewinnen, dass sie durchaus selbstständig bestehen kann und demgemäß mit allen Einrichtungen ausgerüstet zu werden verlangt, welches ein städtisches Gemeinwesen bedingt.“ Nun, soweit, zu einer selbstständigen Stadt Bredeney, ist es nicht gekommen, dafür zur Eingemeindung nach Essen, Zumindest hat es aber wohl allen damaligen Entscheidungsträgern an der Gemeindeausrichtung gefallen, was in einer Broschüre des Verkehrsvereins für den Stadt- und Landkreis Essen 1912 möglicherweise etwas überhöht zu Bredeney steht (ich zitiere): „Es ist ein Ort voll blühenden Lebens, gezeichnet zum beschaulichen Genießen und verdienter Ruhe, unmittelbar vor den Werkstätten schwerer, ernster, aufreibender Arbeit gelegen“.

Literatur- und Bildquellennachweis

(1) Hauptsächlich verwendete Literatur
Denkmalliste der Stadt Essen: Liste der Baudenkmäler in Essen-Bredeney (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Essen) Müller, Franz: Die Entwicklung der Gemeinde Bredeney bis zur Eingemeindung, Essen 1915 Schmitz, Herbert: Bredeney. Rittersitze, Höfe, Kotten und ihre Bewohner, Essen 1998 Haus der Geschichte/Stadtarchiv Essen: Bestand 732. Sammlung Steinforth (Unterlagen zu Geschichte und Gegenwart des Essener Stadtteils Bredeney und seiner näheren Umgebung) Wisotzky. Klaus: Wie Essen größer wurde. Die Eingemeindungspolitik der Stadt Essen im Kaiserreich, in: Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen, 127. Band (2014), S. 181-317. „Bündische Jugend“ sowie „Der Wandervogel in Essen“, in: www.jugend1918-1945 www.Essener Ruhrperlen

(2) Bildquellen
EVAG (Nr. 12), Evangelische Kirchengemeinde Essen-Bredeney (Nr. 26). Haus der Geschichte/Stadtarchiv Essen (Nr. 15), Historisches Archiv Krupp (Nr. 11), Karin Kloppenburg-Lohrmann (Nr. 30), Stefan Leenen (Nr. 17), Privatarchiv Herbert Schmitz (Nr. 6, 7, 9, 14, 16, 20, 22), Stadtbildstelle Essen (Nr. 29). Alle anderen Bilder bredeney aktiv einschl. Sammlung Steinforth (Depositum im Haus der Geschichte/Stadtarchiv Essen)